"Ich liege über den Dächern der Zeit

und schauen hinab

in den Spiegel der Nacht."

1985 kam der Umzug nach Hagenwil/TG nähe Bodensee, Schweiz, wo ich mit meinen 2 Brüdern neben einem echten Schloss aufwuchs.


1994 fing ich an, eigene Texte zu schreiben. Anfangs noch belächelt, änderte sich mein Stil 4 Jahre später, als ich 1998 Jim Morrison von Rockgruppe The Doors entdeckte.

Seine düstere Seite, faszinierte mich von Anfang an. Sätze wie: „Break on through to the other side“ (Brich hindurch zur anderen Seite) oder „Strange days have found us“ (Seltsame Tage haben uns gefunden), waren Sätze, an denen ich mich beim Schreiben von nun an orientieren konnte.

Der Tod ist mein bester Freund und immer wenn ich zum Himmel schaue, kratzt er mich an meiner Seele ein bisschen mehr.

Haben wir nicht alle

ein bisschen von dem süssen schauerlichen Tod verdient

 

vom Raubzug

durch unsere Herzen?

"Ich war schon immer ein melancholischer Typ, aber der Weg vom Schatten ins Licht - war möglich... ich wusste nur noch nicht wie."

 

Am 07. Oktober 1979 wurde ich in Uster/

Zürich, als erstes Kind von Dreien geboren.


An die erste Zeit in meinem Leben, kann ich

mich kaum erinnern, aber ich muss wohl glücklich gewesen sein.

1996 begann meine berufliche Karriere. Wie die Schule, eine einzige Katastrophe. Denn in der Ausbildung zum Verkäufer (bis 1998) scheiterte ich. Das führte dazu, dass ich mich danach mit Gelegenheitsjobs herumschlug. Mit mäßigem Erfolg.

Ich wohnte noch bei meinen Eltern und fand im Frühling 2000 eine Vollzeitstelle als Verkäufer in Zürich. Ein Jahr später zog ich nach Zürich, wo ich wohnen und arbeiten konnte. Die Arbeit als Verkäufer in einem CD-Shop gefiel mir und nebenher, konnte ich weiter meine Texte schreiben...

Meine  Dämonen nahmen mich ein.

Ende 2002 war ich fast am Ende. Trotz der Liebe und dem Verständnis meiner damaligen Freundin und dem mehr oder weniger guten Verhältnis zu den Eltern, geriet ich in eine schwere Lebenskrise,

mit vielen fast aussichtslosen Anhäufung-en von nicht lebenswerten Gedanken.

Während meiner ersten Therapie (8 Monate) fing ich zu malen an, und ich musste die Gelegenheit war nehmen, mich mehr mit mir selber auseinanderzusetzen. Es kam einiges zum Vorschein.

"Irgendwann

gehe ich

irgendwie

irgendwo

durch eine Tür

an einen Ort

wo ich

irgendwie

irgendwann

irgendwo –

glücklich sein

kann!"

2003 - 2008 intensive Beschäftigung mit der Musik der DOORS. Vor allem von Jim Morrisons Lyrik und weiteren Künstlern, die ihn interessierten. Zum Beispiel: Arthur Rimbaud, Paul Verlaine, Oscar Wilde, Charles Baudelaires uvm.

Während ich zwischen 2005 und 2007 in einer begleiteten WG wohnte, und in einer geschützten Werkstatt zu 50% arbeiten musste, konnte ich einige Dinge aus der Ver-gangenheit lösen (Schuldensanierung). Und es kamen neue Krisen hinzu, die ich aber mit viel Hilfe, überwinden konnte.

 

Nach knapp 2 Jahren, verliess ich die WG, weil ich eine neue Wohnsituation gefunden hatte. Von nun an, durfte ich wieder alleine wohnen. Ich war also aus dem Schlimmsten raus.

Trotz der schweren Lebenskrise 2003, schrieb ich weiter an meinen Texten und natürlich kam die abstrakte Malerei hinzu, die ein wesent-liches Element meiner L'Artyrik werden würde. Zuerst entstand mein erster Gedichtband:  

Eine andere Welt. Selbst zusammengestellt und gedruckt, verkaufte ich an einer Aus-stellung, an der ich während der Therapie teilnahm, meine ersten 10 Gedichthefte noch am gleichen Tag.

 

Ein erster kleiner Erfolg, an den ich danach - anknüpfen wollte...

 

 

2004 kreierte ich meinen Künstler-namen aus meinem echten Vor und Nachnamen.

 

So entstand aus Michael Keist - Mick Haesty.


Jim Morrison machte aus seinem Na-men Mr. Mojo Risin. Mir gelang der Effekt nicht, aber ich machte mir den-noch einen Namen.

"Ich war schon immer ein melancholischer Typ, aber der Weg vom Schatten ins Licht -

war möglich."

 

Trotz weiterer Krisen in meinem noch jungen Leben, hat mir damals die Lyrik und die abstrakte Malerei geholfen zu überleben.

2013 der erste Teil INSANE aus meiner INSANE-GeDichte-Trilogie.

 

Darauf folgte eine kreative Pause.

 

2015 fand ich zu neuer Kreativität zurück. Es entstanden die Bände Wort.Schatz, Still Insane, Na und? und Not insane, die ich nie wirklich veröffentlichte

 

2016 dann mein bisher grösster Triumpf.

 

Schon im Frühling, begann ich kreativ zu werden, in dieser Phase entstanden neue,  plakative Texte. Mit der Ausstellung:

 

Relativ kreativ oder DADAs-PuNk

is everywhere

 

die in Romanshorn statt fand, krönte ich das relativ kreative Jahr.

 

Zu der Ausstellung gestaltete ich einen Lyrikband mit dem gleichnamigen Titel: Relativ kreativ oder DADAs Punk is everywhere.

Es gibt das Schicksal

und es gibt den Zufall,

dazwischen wartet:

LIEBE

2008 veröffentlichte ich durch BoD, den Gedichtband Ich kenne keine blauen Hunde. 2009 Dein Süsser Atem mein lieblich Kuss

 (Liebesgedichte)

 

2010 GedankenSplitter (LyrikQuerschnitt)

 

2011 So soll es sein!

Eine Erzählung auf biographischer Basis.

 

Parallel dazu gingen mit der CD Ich spreche dir Liebeslieder und einer Ausstellung mit dem treffenden Titel Gemischte Gefühle, zwei Wunschträume in Erfüllung.

Trotz meiner Arbeit und einem mehr oder weniger ordentlichen Leben, fehlte mir dieses eine Element, welches jeder Mensch braucht: LIEBE.

 

Ich glaubte nicht mehr an die Liebe und dass ich noch sowas wie Liebe bekommen würde.

Aber als der Moment kam, dass ich blind im nebeLeben stand, hat sie mich gesehen.

Meine Soulmate. Das Schicksal und der Zufall haben sich gepaart und heraus, kam LIEBE

 

 

 

Dann ging alles ganz schnell:

Plötzlich war die Veränderung, an die ich nicht mehr geglaubt hatte, da.

 

 

Ich packte die Chance auf ein glücklicheres Leben am Schopf und zog nach Deutschland.

Für ein neues Leben. Für mehr Glück und Zuversicht. Für die Zukunft, die gut für mich ist.

Mit der Frau, die eine Zukunft möglich macht.

 

 

 

Und so, ist in meinem Leben doch noch ein Happyend geglückt.

 

Nun machen mich nicht mehr nur meine GeDichte und meine Bilder,

zu dem, der ich heute bin, sondern auch meine eigene Familie lässt mich menschlich und künstlerisch erblühen.

 

 

Also lernt mich kennen und bleibt

 

"L'Artyrisch"

 

neugierig.

 

Copyright © 2018 Mick Haesty L'Artyrik CH/D